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Frage zum idealen Trial-Fahrwerk
Hallo Leute,
ich bin gerade in der Überlegung zum nächsten Projekt. Es soll ein alter MAN 630 L2 werden, das Modell von Roco. Und natürlich als Trial-Version.
Und was die erfahrenen unter Euch, die schon viele Trial-Modelle gebaut haben, vielleicht beantworten können, ist folgende Frage: Starre oder pendelnde Hinterachse? Mir geht's um ein schönes Fahrbild und gute Trial-Eigenschaften.
Mein erster MAN 5o hat eine pendelnde, gefederte HA von Stöhr. Was mich dabei aber stört ist, dass sie nicht in jedem Bereich ideal ist. Für leichtes Gelände zu hart, für schweres (mit viel Seitenneigung) zu weich. Das liegt sicher auch am hohen Schwerpunkt und der Gewichtsverteilung (hinten schwerer als vorne). Aber grundsätzlich wird sich am Schwerpunkt und Gewichtsverteilung wohl nicht allzu viel ändern lassen. Was mir auch nicht so toll gefällt ist die Übersetzung des Stöhr-Getriebes. 1:228 macht den Truck doch sehr langsam. Mit welchen Alternativen habt ihr die besten Erfahrungen? Ist der aktuelle Lemo-Solar immer noch so empfehlenswert (trotz Starrachse)?
Und nochwas geht mir durch den Kopf. Allrad oder einfacher Heckantrieb? Der Wendekreis soll bei 4WD logischerweise viel größer sein, dafür krabbelt er wohl besser ... ohne Erfahrung eine schwierige Frage. Und da ich nicht die Zeit habe, jeden Monat ein neues Modell zu bauen, soll es natürlich schon das richtige werden
Womit habt ihr die besseren Erfahrungen gemacht?
Wäre jedenfalls für ein paar Gedanken aus Eurer Erfahrung heraus dankbar!
gruß,
Jochen
ich bin gerade in der Überlegung zum nächsten Projekt. Es soll ein alter MAN 630 L2 werden, das Modell von Roco. Und natürlich als Trial-Version.
Und was die erfahrenen unter Euch, die schon viele Trial-Modelle gebaut haben, vielleicht beantworten können, ist folgende Frage: Starre oder pendelnde Hinterachse? Mir geht's um ein schönes Fahrbild und gute Trial-Eigenschaften.
Mein erster MAN 5o hat eine pendelnde, gefederte HA von Stöhr. Was mich dabei aber stört ist, dass sie nicht in jedem Bereich ideal ist. Für leichtes Gelände zu hart, für schweres (mit viel Seitenneigung) zu weich. Das liegt sicher auch am hohen Schwerpunkt und der Gewichtsverteilung (hinten schwerer als vorne). Aber grundsätzlich wird sich am Schwerpunkt und Gewichtsverteilung wohl nicht allzu viel ändern lassen. Was mir auch nicht so toll gefällt ist die Übersetzung des Stöhr-Getriebes. 1:228 macht den Truck doch sehr langsam. Mit welchen Alternativen habt ihr die besten Erfahrungen? Ist der aktuelle Lemo-Solar immer noch so empfehlenswert (trotz Starrachse)?
Und nochwas geht mir durch den Kopf. Allrad oder einfacher Heckantrieb? Der Wendekreis soll bei 4WD logischerweise viel größer sein, dafür krabbelt er wohl besser ... ohne Erfahrung eine schwierige Frage. Und da ich nicht die Zeit habe, jeden Monat ein neues Modell zu bauen, soll es natürlich schon das richtige werden
Womit habt ihr die besseren Erfahrungen gemacht?Wäre jedenfalls für ein paar Gedanken aus Eurer Erfahrung heraus dankbar!
gruß,
Jochen
04.02.2008 21:35 (zuletzt bearbeitet: 14.02.2008 12:41)
#2 RE: Frage zum idealen Trial-Fahrwerk
Se
Hallo Jochen,
ich habe beide Variante der Antriebe verbaut. Stöhr und Lemo-Klotz. Der Klotz hat eine Übersetzung von 1:198, also nicht so viel Unterschied in der Geschwindigkeit, außer daß der Klotz ziemlich klobig rausschaut. Ich finde die Federn bei Stöhr sind zu schwach. Versuche mal etwas stärkere einzubauen. Hat bei mir auch geholfen. Ansonsten bleibt dir wahrscheinlich nichts anderes übrig, als selbst ein Getriebe zu bauen. Da kenn ich mich aber nicht so aus. Solltest du mal ein Straßenmodell bauen, indem du viel Platz hast, kannst du beim Lemo-Klotz die Getriebestufe herausnehmen und hast dann eine Übersetzung von 1:60 (hab ich wo gelesen). Habs auch schon probiert, in einem Iveco, klappt prima.
Gruß Semper
ich habe beide Variante der Antriebe verbaut. Stöhr und Lemo-Klotz. Der Klotz hat eine Übersetzung von 1:198, also nicht so viel Unterschied in der Geschwindigkeit, außer daß der Klotz ziemlich klobig rausschaut. Ich finde die Federn bei Stöhr sind zu schwach. Versuche mal etwas stärkere einzubauen. Hat bei mir auch geholfen. Ansonsten bleibt dir wahrscheinlich nichts anderes übrig, als selbst ein Getriebe zu bauen. Da kenn ich mich aber nicht so aus. Solltest du mal ein Straßenmodell bauen, indem du viel Platz hast, kannst du beim Lemo-Klotz die Getriebestufe herausnehmen und hast dann eine Übersetzung von 1:60 (hab ich wo gelesen). Habs auch schon probiert, in einem Iveco, klappt prima.
Gruß Semper
07.02.2008 08:19 (zuletzt bearbeitet: 14.02.2008 12:41)
#3 RE: Frage zum idealen Trial-Fahrwerk
07.02.2008 12:29 (zuletzt bearbeitet: 14.02.2008 12:41)
#4 RE: Frage zum idealen Trial-Fahrwerk
13.02.2008 20:40 (zuletzt bearbeitet: 14.02.2008 12:42)
#5 RE: Frage zum idealen Trial-Fahrwerk
Hi Jochen,
ich bin zwar auch nicht der Spezialist für Trial-Fahrwerke, aber immerhin hab ich den MAN 630 als Modell gebaut. Ich hab das "Stöhr-Getriebe" 1:228 verbaut. Die Hinterachse hab ich festgesetzt, d.h. Federn sind ersetzt durch kleine Rohrabschnitte, die sich gegen den Rahmen abstützen. Die VA ist eine ganz normale FCS Achse. Als Rahmen hab ich Messingvierkantprofile verwendet und die weich verlötet. Bringt Gewicht! Stromversorgung 4,8V NiMH Wechselakkus.
Die Fahreigenschaften sind soweit okay. Der MAN schafft ganz schöne Steigungen. Wichtig sind gute Reifen, ein niedriger Schwerpunkt und eine ausgewogene Gewichtsverteilung zwischen VA und HA. 40/60 sind okay. Allrad brauchts nicht unbedingt. Ist auch meiner Meinung nach in dem kleinen Maßstab nicht optimal umzusetzen. Sicher kann man kleine Kardans bauen, aber ich hab noch keine Differenziale in 1:87 gesehen. Die sollten aber beim Allrad eingesetzt werden, da sich sonst der Antriebsstrang aufdreht. Hab das bei einem 1:16er Modell mit gesperrten Diffs probiert. Ist so gut wie unlenkbar. Auch im Orginal werden alle Achsen und Zwischengetriebe nur im äussersten Notfall und nur kurzzeitig gesperrt. Die Spannungen innerhalb des Antriebs können so groß werden, das der gesamte Antriebsstrang zerstört wird oder zumindest ein Schaden an der schwächsten Einheit auftreten kann. Unsere "Theoretiker" werden mir jetzt sicher vorrechnen, dass die bei unseren kleinen Modellen auftretenden Kräfte zu gering sind, um Schaden anzurichten. Ich verlass mich da lieber auf meine Erfahrungen und die sagen, je einfacher ein Modell aufgebaut ist, umso weniger kann kaputt gehen.
Axel von den Microfuzzys hat seinen 5ter mit dem Ausgleichhebel zwischen VA und HA aufgebaut. Im Prinzip ist das wie ein Pendelachsaggregat bei einem Dreiachser (Orginal). Genaue Beschreibung findest Du auch im Sonderheft von der Truckmodell. Bringt viel mehr als Allrad, weil Kippneigung reduziert wird. An dieser Stelle übergeb ich das Wort an die "Theoretiker", die können das besser erklären als ich.
Fotos von meinem MAN gibts auf der HP der Microfuzzys (http://www.microfuzzys.de) und bei Stöhr bei den Kundenbilder (ist die BW-Fahrschule).
Viel Spaß beim Aufbau vom 630er (Infos zum Orginal gibts hier: http://www.man630.de)
Gruß
Bernd
ich bin zwar auch nicht der Spezialist für Trial-Fahrwerke, aber immerhin hab ich den MAN 630 als Modell gebaut. Ich hab das "Stöhr-Getriebe" 1:228 verbaut. Die Hinterachse hab ich festgesetzt, d.h. Federn sind ersetzt durch kleine Rohrabschnitte, die sich gegen den Rahmen abstützen. Die VA ist eine ganz normale FCS Achse. Als Rahmen hab ich Messingvierkantprofile verwendet und die weich verlötet. Bringt Gewicht! Stromversorgung 4,8V NiMH Wechselakkus.
Die Fahreigenschaften sind soweit okay. Der MAN schafft ganz schöne Steigungen. Wichtig sind gute Reifen, ein niedriger Schwerpunkt und eine ausgewogene Gewichtsverteilung zwischen VA und HA. 40/60 sind okay. Allrad brauchts nicht unbedingt. Ist auch meiner Meinung nach in dem kleinen Maßstab nicht optimal umzusetzen. Sicher kann man kleine Kardans bauen, aber ich hab noch keine Differenziale in 1:87 gesehen. Die sollten aber beim Allrad eingesetzt werden, da sich sonst der Antriebsstrang aufdreht. Hab das bei einem 1:16er Modell mit gesperrten Diffs probiert. Ist so gut wie unlenkbar. Auch im Orginal werden alle Achsen und Zwischengetriebe nur im äussersten Notfall und nur kurzzeitig gesperrt. Die Spannungen innerhalb des Antriebs können so groß werden, das der gesamte Antriebsstrang zerstört wird oder zumindest ein Schaden an der schwächsten Einheit auftreten kann. Unsere "Theoretiker" werden mir jetzt sicher vorrechnen, dass die bei unseren kleinen Modellen auftretenden Kräfte zu gering sind, um Schaden anzurichten. Ich verlass mich da lieber auf meine Erfahrungen und die sagen, je einfacher ein Modell aufgebaut ist, umso weniger kann kaputt gehen.
Axel von den Microfuzzys hat seinen 5ter mit dem Ausgleichhebel zwischen VA und HA aufgebaut. Im Prinzip ist das wie ein Pendelachsaggregat bei einem Dreiachser (Orginal). Genaue Beschreibung findest Du auch im Sonderheft von der Truckmodell. Bringt viel mehr als Allrad, weil Kippneigung reduziert wird. An dieser Stelle übergeb ich das Wort an die "Theoretiker", die können das besser erklären als ich.
Fotos von meinem MAN gibts auf der HP der Microfuzzys (http://www.microfuzzys.de) und bei Stöhr bei den Kundenbilder (ist die BW-Fahrschule).
Viel Spaß beim Aufbau vom 630er (Infos zum Orginal gibts hier: http://www.man630.de)
Gruß
Bernd
13.02.2008 23:27 (zuletzt bearbeitet: 14.02.2008 12:42)
#6 RE: Frage zum idealen Trial-Fahrwerk
Mr
Hallo zusammen,
wenn´s nicht ein spezielles Fahrzeug werden sollte, hätte ich zu einem Kettenfahrwerk geraten...
In den letzten Jahren hab ich TTTT nicht mehr selbst gebaut, nur noch verfolgt.
Anfangs waren die LKWs teilweise echte Schwergewichte, 120 Gramm und mehr keine Seltenheit.
Oft lag das auch an den Maßnahmen, mit denen man die Achslasten anpassen musste, weil die NiMH
ausgeglichen werden mussten...
Mit weichen Silikonreifen braucht man sowieso kein hohes Gewicht mehr, das bekommt man mit ner Lipo
eh nicht hin(setzt man Haftreibung und Kraft für Bergauffaht gleich, sollte die Masse eh rausfallen),
dafür ist der Schwerpunkt auch niedriger.
Wer den "Ultralight" Unimog von Andreas Rackel mal gesehen hat, weis, wovon ich spreche, einfach super...
Allrader haben schon einen merklichen Geradeausdrang, bei meinem Hummer war das auch so.
Vernünftige Kardans kann man auch richtig einlenken, da gehts dann ganz gut. Die Festkörpergelenke
die ich bisher gesehen habe, waren alle um Klassen schlechter.
Diff. gab es auch mal für Drahtjäger a la FCS.
Was die Zerstörung des Antriebstrags angeht, das ist wohl eine rein konstruktive Frage.
Es gab, soweit ich weis, mal ein System mit eingebauter Selbstzerstöhrung, aber das konnte sich
wirklich nicht durchsetzen.
Wie in der Technik nun mal üblich, muss man den richtien Kompromis finden, Allrad schafft Hindernisse,
die man mit HA Antrieb nie schaft, umgekehrt verhält es sich bei Kurven. (solange man sich mit Standart begnügt)
Deshalb gibts ja auch zwei Klassen...
Ich würde gerne noch weitere Argumente meines Vorredners aufnehmen, aber jetzt gehts in die Horizontale, morgen wieder.
georg
wenn´s nicht ein spezielles Fahrzeug werden sollte, hätte ich zu einem Kettenfahrwerk geraten...

In den letzten Jahren hab ich TTTT nicht mehr selbst gebaut, nur noch verfolgt.
Anfangs waren die LKWs teilweise echte Schwergewichte, 120 Gramm und mehr keine Seltenheit.
Oft lag das auch an den Maßnahmen, mit denen man die Achslasten anpassen musste, weil die NiMH
ausgeglichen werden mussten...
Mit weichen Silikonreifen braucht man sowieso kein hohes Gewicht mehr, das bekommt man mit ner Lipo
eh nicht hin(setzt man Haftreibung und Kraft für Bergauffaht gleich, sollte die Masse eh rausfallen),
dafür ist der Schwerpunkt auch niedriger.
Wer den "Ultralight" Unimog von Andreas Rackel mal gesehen hat, weis, wovon ich spreche, einfach super...

Allrader haben schon einen merklichen Geradeausdrang, bei meinem Hummer war das auch so.
Vernünftige Kardans kann man auch richtig einlenken, da gehts dann ganz gut. Die Festkörpergelenke
die ich bisher gesehen habe, waren alle um Klassen schlechter.
Diff. gab es auch mal für Drahtjäger a la FCS.
Was die Zerstörung des Antriebstrags angeht, das ist wohl eine rein konstruktive Frage.
Es gab, soweit ich weis, mal ein System mit eingebauter Selbstzerstöhrung, aber das konnte sich
wirklich nicht durchsetzen.
Wie in der Technik nun mal üblich, muss man den richtien Kompromis finden, Allrad schafft Hindernisse,
die man mit HA Antrieb nie schaft, umgekehrt verhält es sich bei Kurven. (solange man sich mit Standart begnügt)
Deshalb gibts ja auch zwei Klassen...
Ich würde gerne noch weitere Argumente meines Vorredners aufnehmen, aber jetzt gehts in die Horizontale, morgen wieder.
georg
14.02.2008 08:24 (zuletzt bearbeitet: 14.02.2008 12:42)
#7 RE: Frage zum idealen Trial-Fahrwerk
Moin Georg,
ich hatte gehofft, dass Du den Ball aufnimmst, den ich Dir zugespielt hab
.
Ich bin halt mehr praxisorientiert. Meine Modelle bau ich überwiegend "aus dem Bauch raus". Bauzeichnungen und genaue Berechnungen gibts bei mir eigentlich nicht. Mal ne Skizze, okay. Aber sonst mach ich einfach, .... mit allen Konsequenzen

.
Bei den Orginalen und größeren Maßstäben entstehen die Probleme mit dem Anstriebstrang immer dann, wenn bedingt durch den Untergrund die Räder keinen Schlupf haben. In den technischen Anleitungen der BW-Fahrzeuge wird da ganz besonders drauf hingewiesen. Der alte 630er ist sogar von der BW ohne Sperren geordert worden, weil man Angst hatte, dass unerfahrene Fahrer vergessen, die Sperrre auszuschalten und bei Straßenfahrt Schäden am Antrieb entstehen (http://www.man630.de Schlagwort "Differenzialsperre").
Zurück zum Thema: Du hast eine ganz wichtige Aussage getroffen in Deinem Beitrag "... den richtigen Kompromiss finden". Genau das macht doch unser Hobby aus. Das perfekte Modell ist unser Ziel, aber ob wir es je erreichen werden?
Also ich denke, den 630 kann man aufbauen wie man will. Die einfachste Variante ist sicher die mit dem Stöhr-Getriebe und Pendelvorderachse. Dann sollte allerdings die HA festgesetzt werden. Die Version mit dem Achsausgleich und Eigenbaugetriebe wäre schon eine Steigerung und dann könnte man noch die VA antreiben (als Highlight: zuschaltbar und mit zuschaltbaren Diffsperren). Der Lemoklotz hat sicher seine Daseinsberechtigung, ist aber, wie der Name schon sagt, ein Klotz. Niedriger Schwerpunkt wird da schwierig.
Für das Stöhr-Getriebe spricht für mich die Tatsache, das es klein und leicht ist und vollständig gekaspelt. Gerade wenn man über die Kunstgräser auf unseren Trial-Modulen pflügt, kann das schon ein Vorteil sein.

Übrigens gibt es auf den Seiten von MAN (http://www.MANTED.de) bei den Aufbaurichtlinien viele interessante Infos und viele Grundlageformeln. Einfach mal reinschauen
Gruß
Bernd
ich hatte gehofft, dass Du den Ball aufnimmst, den ich Dir zugespielt hab
. Ich bin halt mehr praxisorientiert. Meine Modelle bau ich überwiegend "aus dem Bauch raus". Bauzeichnungen und genaue Berechnungen gibts bei mir eigentlich nicht. Mal ne Skizze, okay. Aber sonst mach ich einfach, .... mit allen Konsequenzen


. Bei den Orginalen und größeren Maßstäben entstehen die Probleme mit dem Anstriebstrang immer dann, wenn bedingt durch den Untergrund die Räder keinen Schlupf haben. In den technischen Anleitungen der BW-Fahrzeuge wird da ganz besonders drauf hingewiesen. Der alte 630er ist sogar von der BW ohne Sperren geordert worden, weil man Angst hatte, dass unerfahrene Fahrer vergessen, die Sperrre auszuschalten und bei Straßenfahrt Schäden am Antrieb entstehen (http://www.man630.de Schlagwort "Differenzialsperre").
Zurück zum Thema: Du hast eine ganz wichtige Aussage getroffen in Deinem Beitrag "... den richtigen Kompromiss finden". Genau das macht doch unser Hobby aus. Das perfekte Modell ist unser Ziel, aber ob wir es je erreichen werden?
Also ich denke, den 630 kann man aufbauen wie man will. Die einfachste Variante ist sicher die mit dem Stöhr-Getriebe und Pendelvorderachse. Dann sollte allerdings die HA festgesetzt werden. Die Version mit dem Achsausgleich und Eigenbaugetriebe wäre schon eine Steigerung und dann könnte man noch die VA antreiben (als Highlight: zuschaltbar und mit zuschaltbaren Diffsperren). Der Lemoklotz hat sicher seine Daseinsberechtigung, ist aber, wie der Name schon sagt, ein Klotz. Niedriger Schwerpunkt wird da schwierig.
Für das Stöhr-Getriebe spricht für mich die Tatsache, das es klein und leicht ist und vollständig gekaspelt. Gerade wenn man über die Kunstgräser auf unseren Trial-Modulen pflügt, kann das schon ein Vorteil sein.

Übrigens gibt es auf den Seiten von MAN (http://www.MANTED.de) bei den Aufbaurichtlinien viele interessante Infos und viele Grundlageformeln. Einfach mal reinschauenGruß
Bernd
14.02.2008 09:03 (zuletzt bearbeitet: 14.02.2008 12:43)
#8 RE: Frage zum idealen Trial-Fahrwerk
Hallo Bernd und Georg,
super, vielen Dank für Eure Beiträge! Das ist genau das, was ich mir von Euch alten Hasen erhofft hatte!
Im Prinzip geht das auch in die Richtung, die mir so vorschwebt. Allrad muss nicht, aber eine Verbesserung durch den Ausgleichshebel will ich auf jeden Fall einbauen, zusammen mit dem pendelnden Stöhr-HA-Getriebe (sonst macht's ja auch keinen Sinn). Bernd, meinst du mit dem Truckmodell Sonderheft die alte Ausgabe mit dem 5to von Harry auf der Titelseite? Wenn ja muss ich mal versuchen mir das zu organisieren, denn bisher kenne ich nur die Hebel-Lösung, die Harry auf seiner Webseite beschreibt: (http://www.nordwest.net/mikromodell/man35to.html)
Also vielen Dank nochmal für Eure Beiträge und führt den Fred ruhig weiter, ich würde mich freuen!
Jochen
super, vielen Dank für Eure Beiträge! Das ist genau das, was ich mir von Euch alten Hasen erhofft hatte!
Im Prinzip geht das auch in die Richtung, die mir so vorschwebt. Allrad muss nicht, aber eine Verbesserung durch den Ausgleichshebel will ich auf jeden Fall einbauen, zusammen mit dem pendelnden Stöhr-HA-Getriebe (sonst macht's ja auch keinen Sinn). Bernd, meinst du mit dem Truckmodell Sonderheft die alte Ausgabe mit dem 5to von Harry auf der Titelseite? Wenn ja muss ich mal versuchen mir das zu organisieren, denn bisher kenne ich nur die Hebel-Lösung, die Harry auf seiner Webseite beschreibt: (http://www.nordwest.net/mikromodell/man35to.html)
Also vielen Dank nochmal für Eure Beiträge und führt den Fred ruhig weiter, ich würde mich freuen!
Jochen
14.02.2008 09:11 (zuletzt bearbeitet: 14.02.2008 12:43)
#9 RE: Frage zum idealen Trial-Fahrwerk
Joo, das Heftz hab ich gemeint. Aber der Link tuts auch. Notfalls mal mit Harry Kontakt aufnehmen, ob der den Bericht aus der Zeitung als PDF irgendwo hat. Ich könnt im Notfall auch einen Scan von meinem Exemplar machen und Dir als PN zuschicken. Aber bitte nur im Ausnahmefall und Einzelfall wegen dem Copyright!!!
Gruß
Bernd
Gruß
Bernd
Hallo nochmal,
ich habe letztes Jahr in Sinsheim auf dem IG Mikromodell-Stand Federungen gesehen, die sozusagen als Blattfedern ausgelegt waren. Das waren zurechtgebogene und am Rahmen angelötete Streifen aus Federbronze. Hat das von Euch schon mal jemand gemacht? Thorsten Feuchter meinte, dass die Federeigenschaften besser seien als bei herkömmlichen Druckfedern.
Allerdings ist das bei Vorderachsen wegen dem Lenkeinschlag wohl nicht so einfach zu realisieren, oder?
Gruß,
Jochen
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