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Erstes AVR Projekt: FCS Feuerwehr-Serienfahrzeug
16.06.2007 22:53 (zuletzt bearbeitet: 16.06.2007 23:08)
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#1 Erstes AVR Projekt: FCS Feuerwehr-Serienfahrzeug
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Details
Moin,
Ich möchte euch nun mein erstes geglücktes AVR Projekt vorstellen:


Es handelt sich um ein HLF für das Faller Car System mit der Besonderheit dass es durch das Anbringen von nur zwei Magneten unter der Anlage selbständig komplette Feuerwehr-Einsätze fahren kann. Unter dem Modell sitzt auf der linken Fahrzeugseite ein linearer Hallsensor welcher dem Attiny26 in MLF32 Gehäuse meldet sobald ein Magnetfeld auftaucht und vor auch über dessen Polarität berichtet. Mit dieser Option ist viel mehr möglich als bei normalen Magnet Schaltungen für das FCS, wo es meist nur nur Blaulicht An/Aus gibt.
Das Modell kennt drei Zustände:
Kaffefahrt, Einsatzfahrt, Einsatzort.
Schaltet man das Modell über den Schalter am Heck an, fährt es langsam, die Blaulichter ( 4 Stück plus zwei synchrone Frontblitzer, jede LED wird einzeln angesteuert) sind aus, nur die Scheinwerfer als auch das Rücklicht leuchten. Offenbar fährt das Modell also bloß zurück zur Wache, Brötchen holen, oder sonst irgendwas unspekakuläres
Überfährt das Modell nun ein Magnet mit Nord-Polarität geht es in die Einsatzfahrt über: Das Modell beschleunigt deutlich, das Blaulicht geht an. In diesem Zustand ist der Sensor auch von "Süd-Magneten" ansprechbar.
Wird ein solches Feld vom Sensor erkannt, bedeutet es dass es am Einsatzort angekommen ist. Daher bleibt es stehen (Ohne Stopstelle!) schaltet 2 Sekunden später die Warnblinkanlage an (6 LEDs am Modell) und weitere zwei Sekunden später geht dann ein fünfkanal Lauflicht am Heck an. (So ähnlich wie bei Harrys fahrendem Tannenbaum) Für das Laulicht wirds eine extra platine geben die senkrecht am Heck angelötet wird. Die Lötpads kann man schon erkennen.
Nach ca. einer Minute am Einsatzort (über die Zeit kann man streiten, wenn Jemand 3-4min haben will lässt sich das natürlich in der Sofware einfach umschreiben) schalten sich alle Elemente nach und nach aus (Warnblinker,Lauflicht,Blaulicht) und das Modell fährt langsam wieder los. Jetzt befindet es sich wieder im ersten Modus und wartet auf Magnetfelder.
Was passiert wenn während der Einsatzfahrt wieder der Nordpol-Magnet kommt?? (Also wenn das Modell z.B im Kreis fährt und immer wieder über den gleichen Magnet fährt) In diesem Fall bremst das Modell langsam auf die Kaffefahrt Geschwindigkeit ab und schaltet das Blaulicht aus. Fehlalarm bzw.Einen Einsatzabbruch soll dieses Szenario dann darstellen. Während dem Bremsvorgang leuchten die Rücklichter natürlich heller um als Bremslicht zu dienen. Genauso sieht es auch an einer Stopstelle aus: Das Bremslicht geht ca zwei Sekunden an. Nach einer Stopstelle fährt das Modell natürlich auch langsam an. Die Beschleunigung richtet sich dabei dann danach ob gerade ein Einsatz gefahren wird oder nicht. die Software kann auch so umgeschrieben werden dass das Fahrzeug beim Einsatz an keiner Stopstelle hält. (Sonderrechte)
Soviel zu den Funktionen, kommen wir zur Technik:
Damit die Geschwindigkeit immer gleich ist wird der Motor über einen Step-Up Wandler befeuert. Würde ich ihn über den Akku speisen hätte ich bei leerem Akku das Problem dass die Kiste zu langsam ist.So fährt das Modell nun immer gleich schnell. Außerdem habe ich bei langsamen Fahrten so recht viel Drehmoment da die einzelnen PWM Spitzen immer 5V betragen. Bei einer Einsatzfahrt ist die PWM dann fast bei 100%. Apropos PWM: Die zweite Hardware PWM des Attinys wird natürlich zum dimmen des Rücklichtes bzw. zum erzeugen des Bremslichtes genutzt.
Das Getriebe ist eine Sonderanfertigugn vom Stöhrischem 1:48er Getriebe. Sehr lieb von ihm dass er das Getriebe extra meinen Ansprüchen entsprechend modifiziert hat! Eingeklebt ist es übering mit Silikon. So hört man fast nichts vom Modell. Sehr gute Idee von Herrn Stöhr.
Dummerweise zieht das alles enorm viel Strom, was jedoch durch die zwei 900er Zellen im Fahrzeug relativiert wird. Trotzdem fährt jedes normales Fahrzeug mit solchen Akkus deutlich länger.
Sonst bin ich sehr zufrieden mit meinem Erstlingswerk, vor allem wenn ich überlege dass ich im April 2006 bei GK am Stand stand und nicht mal wusste wie man mit einem MC eine LED zum blinken bringt. Als er mir erklärt hat wie man einen Drehzahlsteller Programmiert waren das für mich spanische Dörfer und ich dachte das geht nur wenn man studiert hat und dazu so ein absoluter Technik-Freak wie GK ist. Letztendlich hat es dann doch gereicht für ein paar Monate den Autodidakten raushängen zu lassen.
Fragen zum Projekt beantworte ich gerne.
Gruss
Alex
Ich möchte euch nun mein erstes geglücktes AVR Projekt vorstellen:


Es handelt sich um ein HLF für das Faller Car System mit der Besonderheit dass es durch das Anbringen von nur zwei Magneten unter der Anlage selbständig komplette Feuerwehr-Einsätze fahren kann. Unter dem Modell sitzt auf der linken Fahrzeugseite ein linearer Hallsensor welcher dem Attiny26 in MLF32 Gehäuse meldet sobald ein Magnetfeld auftaucht und vor auch über dessen Polarität berichtet. Mit dieser Option ist viel mehr möglich als bei normalen Magnet Schaltungen für das FCS, wo es meist nur nur Blaulicht An/Aus gibt.
Das Modell kennt drei Zustände:
Kaffefahrt, Einsatzfahrt, Einsatzort.
Schaltet man das Modell über den Schalter am Heck an, fährt es langsam, die Blaulichter ( 4 Stück plus zwei synchrone Frontblitzer, jede LED wird einzeln angesteuert) sind aus, nur die Scheinwerfer als auch das Rücklicht leuchten. Offenbar fährt das Modell also bloß zurück zur Wache, Brötchen holen, oder sonst irgendwas unspekakuläres

Überfährt das Modell nun ein Magnet mit Nord-Polarität geht es in die Einsatzfahrt über: Das Modell beschleunigt deutlich, das Blaulicht geht an. In diesem Zustand ist der Sensor auch von "Süd-Magneten" ansprechbar.
Wird ein solches Feld vom Sensor erkannt, bedeutet es dass es am Einsatzort angekommen ist. Daher bleibt es stehen (Ohne Stopstelle!) schaltet 2 Sekunden später die Warnblinkanlage an (6 LEDs am Modell) und weitere zwei Sekunden später geht dann ein fünfkanal Lauflicht am Heck an. (So ähnlich wie bei Harrys fahrendem Tannenbaum) Für das Laulicht wirds eine extra platine geben die senkrecht am Heck angelötet wird. Die Lötpads kann man schon erkennen.
Nach ca. einer Minute am Einsatzort (über die Zeit kann man streiten, wenn Jemand 3-4min haben will lässt sich das natürlich in der Sofware einfach umschreiben) schalten sich alle Elemente nach und nach aus (Warnblinker,Lauflicht,Blaulicht) und das Modell fährt langsam wieder los. Jetzt befindet es sich wieder im ersten Modus und wartet auf Magnetfelder.
Was passiert wenn während der Einsatzfahrt wieder der Nordpol-Magnet kommt?? (Also wenn das Modell z.B im Kreis fährt und immer wieder über den gleichen Magnet fährt) In diesem Fall bremst das Modell langsam auf die Kaffefahrt Geschwindigkeit ab und schaltet das Blaulicht aus. Fehlalarm bzw.Einen Einsatzabbruch soll dieses Szenario dann darstellen. Während dem Bremsvorgang leuchten die Rücklichter natürlich heller um als Bremslicht zu dienen. Genauso sieht es auch an einer Stopstelle aus: Das Bremslicht geht ca zwei Sekunden an. Nach einer Stopstelle fährt das Modell natürlich auch langsam an. Die Beschleunigung richtet sich dabei dann danach ob gerade ein Einsatz gefahren wird oder nicht. die Software kann auch so umgeschrieben werden dass das Fahrzeug beim Einsatz an keiner Stopstelle hält. (Sonderrechte)
Soviel zu den Funktionen, kommen wir zur Technik:
Damit die Geschwindigkeit immer gleich ist wird der Motor über einen Step-Up Wandler befeuert. Würde ich ihn über den Akku speisen hätte ich bei leerem Akku das Problem dass die Kiste zu langsam ist.So fährt das Modell nun immer gleich schnell. Außerdem habe ich bei langsamen Fahrten so recht viel Drehmoment da die einzelnen PWM Spitzen immer 5V betragen. Bei einer Einsatzfahrt ist die PWM dann fast bei 100%. Apropos PWM: Die zweite Hardware PWM des Attinys wird natürlich zum dimmen des Rücklichtes bzw. zum erzeugen des Bremslichtes genutzt.
Das Getriebe ist eine Sonderanfertigugn vom Stöhrischem 1:48er Getriebe. Sehr lieb von ihm dass er das Getriebe extra meinen Ansprüchen entsprechend modifiziert hat! Eingeklebt ist es übering mit Silikon. So hört man fast nichts vom Modell. Sehr gute Idee von Herrn Stöhr.
Dummerweise zieht das alles enorm viel Strom, was jedoch durch die zwei 900er Zellen im Fahrzeug relativiert wird. Trotzdem fährt jedes normales Fahrzeug mit solchen Akkus deutlich länger.
Sonst bin ich sehr zufrieden mit meinem Erstlingswerk, vor allem wenn ich überlege dass ich im April 2006 bei GK am Stand stand und nicht mal wusste wie man mit einem MC eine LED zum blinken bringt. Als er mir erklärt hat wie man einen Drehzahlsteller Programmiert waren das für mich spanische Dörfer und ich dachte das geht nur wenn man studiert hat und dazu so ein absoluter Technik-Freak wie GK ist. Letztendlich hat es dann doch gereicht für ein paar Monate den Autodidakten raushängen zu lassen.
Fragen zum Projekt beantworte ich gerne.
Gruss
Alex
16.06.2007 23:26 (zuletzt bearbeitet: 16.06.2007 23:26)
#2 RE: Erstes AVR Projekt: FCS Feuerwehr-Serienfahrzeug
16.06.2007 23:28 (zuletzt bearbeitet: 16.06.2007 23:28)
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#3 RE: Erstes AVR Projekt: FCS Feuerwehr-Serienfahrzeug
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Details
Moin,
Ich muss dazu sagen dass sich solche sachen in dem Basic Compiler BASCOM sehr einfach gestalten.
Ich weiß, es handelt sich um eine nicht kommerzielle Platform hier und ich habe mein projekt auch nicht mit dem Werbe-Hintergedanke hier reingestellt, aber: Wer an einem Bausatz mit Motor, bestückten Platinen interesse hat, kann sich bei mir melden.
Gruss
Alex
Ich muss dazu sagen dass sich solche sachen in dem Basic Compiler BASCOM sehr einfach gestalten.
Ich weiß, es handelt sich um eine nicht kommerzielle Platform hier und ich habe mein projekt auch nicht mit dem Werbe-Hintergedanke hier reingestellt, aber: Wer an einem Bausatz mit Motor, bestückten Platinen interesse hat, kann sich bei mir melden.
Gruss
Alex
Mr
16.06.2007 23:49 (zuletzt bearbeitet: 16.06.2007 23:50)
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#5 RE: Erstes AVR Projekt: FCS Feuerwehr-Serienfahrzeug
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Details
Mr
17.06.2007 07:48
#7 RE: Erstes AVR Projekt: FCS Feuerwehr-Serienfahrzeug
17.06.2007 15:22 (zuletzt bearbeitet: 17.06.2007 15:22)
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#8 RE: Erstes AVR Projekt: FCS Feuerwehr-Serienfahrzeug
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Details
Moin,
Hier ein Video vom Prototypen auf der Intermodellbau 2007:
http://www.youtube.com/watch?v=AFEdCFx4Bfk
Man sieht deutlich den Geschwindigkeitsunterschied! (Einmal 47 kmh, und dann über 90 kmh)
Alex
Hier ein Video vom Prototypen auf der Intermodellbau 2007:
http://www.youtube.com/watch?v=AFEdCFx4Bfk
Man sieht deutlich den Geschwindigkeitsunterschied! (Einmal 47 kmh, und dann über 90 kmh)

Alex
17.06.2007 15:43
#9 RE: Erstes AVR Projekt: FCS Feuerwehr-Serienfahrzeug
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