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Dieses Thema hat 6 Antworten
und wurde 3.472 mal aufgerufen
 Probleme
Toni Offline




Beiträge: 1.473

23.02.2023 20:45
Mechanikproblem als "Denksportaufgabe" Antworten

Hallo Freunde


Wo ich doch gerade beim Schlenkibus bauen bin, um ihn zu motorisieren...

Das mit der Lenkung haben wir ja schon im TT Forum geklärt bzw. Renatos Variante bzw. meine ...

Bus Hinterachslenkung.gif - Bild entfernt (keine Rechte)

...funzt ja recht gut, ...aber was wird mit dem Faltenbalg?


Der ist ja zweigeteilt und das "Rahmenteil" in dessen Mitte bleibt beim Original beim einknicken ja sozusagen immer schön "mittig gedreht" ...


Wie kann man das aber beim Modell realisieren?

Ich würde ja den 2 teiligen Faltenbalg als eine Art Zylinder nebst farbigen Rahmen auf dem Lenkungs-/Knickdrehpunkt des Busses (in der Skizze unten farbig mit dargestellt) stehend und drehbar lagern wollen.

Stellt sich nur die Frage, wie bekommt man dann dessen mittleres Rahmenteil...

280er Faltenbalgteilung.gif - Bild entfernt (keine Rechte)

... dazu, dass es beim einknicken bzw. lenken der Busteile quasi immer schön "mittig" stehen bleibt und nicht, mal mehr oder weniger, zu einer Busteilseite hin mit bewegt wird?


Eine kleine Denksportaufgabe ergab bei mir das hier...

Vorschlag Buskinetik Faltenbalge.gif - Bild entfernt (keine Rechte)

Was meint ihr, könnten die (nur gaaanz leicht) vorgespannten Gummibänder bzw. Zugfedern es bewerkstelligen, dass der rote Mittel- bzw. Rahmenteil auch immer so schön mittig stehen würde, wie auf der Skizze zu sehen bzw. es am Modell erwünscht ist?

Oder habe ich da womöglich einen gewaltigen Denkfehler?


Ihr dürft gern mal euren "Senf" dazu geben...

Nette Grüße vom Toni

Rechtschreib- und Gramatikfehler sind Ausdruck meiner Kreativität ...


Sven Löffler Offline

Admin


Beiträge: 3.718

23.02.2023 21:31
#2 RE: Mechanikproblem als "Denksportaufgabe" Antworten

Hallo Toni,

bei meinem 1:87 Gelenkbus habe ich das mit Lasercut Teilen aus 0,3er Fotokarton gemacht. Das klappt ziemlich gut. Der Faltenbalg besteht aus mehreren Einzelteilen. Bei Interesse kann ich gerne mal ein Foto machen.

Viele Grüße
Sven

http://www.sl-modellbau.de


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Toni hat sich bedankt!
engineer Offline



Beiträge: 7

23.02.2023 22:18
#3 RE: Mechanikproblem als "Denksportaufgabe" Antworten

Hallo Toni,

mit Gummibändern habe ich keine Erfahrung. Das schaut aber umsetzbar aus.

Nur mit einem Gestänge wäre es auch möglich. Vorder- und Hinterteil werden an der Mittelachse mit 2 Stangen zu einem gleichschenkeligen Dreieck verbunden. An der Spitze des Dreiecks muss dann der Rahmen verschiebbar befestigt werden.

Grüße
Jakob


Toni hat sich bedankt!
Selbstfeiermeister Offline




Beiträge: 1.814

23.02.2023 22:38
#4 RE: Mechanikproblem als "Denksportaufgabe" Antworten

Vielleicht tuts auch ein langer 0,1mm-Federstahldraht in Längsrichtung. Im Zentrum der Drehscheibe fest und im Vorder- und Hinterwagen in gleichem, möglichst großen Abstand zum Drehscheibenzentrum jeweils in einer Öse gleitend. Bei gleichmäßiger Biegung des Federstahls müsste sich der Rahmen theoretisch mittig im Knickwinkel ausrichten. Wie gesagt, theoretisch...

Gruß
Sebastian

https://www.shapeways.com/shops/sebastians-shapeways-shop


Toni hat sich bedankt!
Toni Offline




Beiträge: 1.473

23.02.2023 23:23
#5 RE: Mechanikproblem als "Denksportaufgabe" Antworten

Zitat von Sven Löffler im Beitrag #2
Hallo Toni,

bei meinem 1:87 Gelenkbus habe ich das mit Lasercut Teilen aus 0,3er Fotokarton gemacht. Das klappt ziemlich gut. Der Faltenbalg besteht aus mehreren Einzelteilen. Bei Interesse kann ich gerne mal ein Foto machen.


Sven, sehr gerne.
Ein Blick übern Tellerrand schadet ja nie
Womöglich ist es ja auch eine Nummer kleiner, also in 1:120 realisierbar...

Zitat von engineer im Beitrag #3
Hallo Toni,

mit Gummibändern habe ich keine Erfahrung. Das schaut aber umsetzbar aus.

Nur mit einem Gestänge wäre es auch möglich. Vorder- und Hinterteil werden an der Mittelachse mit 2 Stangen zu einem gleichschenkeligen Dreieck verbunden. An der Spitze des Dreiecks muss dann der Rahmen verschiebbar befestigt werden.

Grüße
Jakob


Hallo Jakob
Naja, für ein weiteres Gestänge (die Lenkung der Hinterachse braucht ja schon eines) würde mir irgendwie der Platz fehlen, man soll ja nix davon sehen und die Gummibänder könnten unterhalb vom Fahrgestell jeweils rechts und links am Rand (also seitlich neben der Lenkmechanik für die Hinterachse) verbaut werden.(was in der Form auch recht einfach zu machen wäre)

Zitat von Selbstfeiermeister im Beitrag #4
Vielleicht tuts auch ein langer 0,1mm-Federstahldraht in Längsrichtung. Im Zentrum der Drehscheibe fest und im Vorder- und Hinterwagen in gleichem, möglichst großen Abstand zum Drehscheibenzentrum jeweils in einer Öse gleitend. Bei gleichmäßiger Biegung des Federstahls müsste sich der Rahmen theoretisch mittig im Knickwinkel ausrichten. Wie gesagt, theoretisch...


Sebastian, die Idee war auch zunächst meine erste, da ich das Prinzip auch schon bei Modellbahnfahrzeugen(Dampfloks) angewendet habe, wo die Vor- bzw. Nachläufer auch nach Kurvenfahrt wieder "gerade aufs Gleis gerückt" werden müssen.
Dort funzt das super.
Mal schauen...
Der dünne (bei den Loks hab ich 0,2er verwendet) Federstahldraht müsste dann mittig durch das Faltenbalgteil gehen und bestenfalls ganz oben, also direkt unterm Fahrzeugdach zu liegen kommen, weil unten ja die ganze Antriebsmechanik und die Gelenksache der beiden Bushälften im Weg sind.

Naja, schauen wir mal...
Zumindest macht ihr mir Hoffnung, das zumindest eine der beiden Varianten auch funktionieren kann/wird.

Ich mein ... gut, das Faltenbalgteil kann auch einfach nur drehbar gelagert sein/werden, nur wird es dann bei Kurvenfahrt sicher unkontrolliert mitdrehen und keine wirklich definierte Lage einnehmen, denk ich mal...
Wenn der Teil einfach nur schwarz wäre, wäre das der einfachste und bequemste Weg.(da wäre es egal, ob das richtig mitdreht, sieht man ja dann nicht)
Wäre zwar die einfachste Variante, aber würde mir ohne das farbig abgesetzte Rahmenteil nicht so wirklich gefallen.
Farbiges Mittelteil wirkt irgendwie gefälliger...

Ich werde wohl beide Varianten erst mal an einem Dummy austesten müssen...

Danke schon mal für die Rückmeldung bzw. eure Meinung dazu, das lässt zumindest hoffen, dass ich mich da nicht in etwas verrennen werde, was wohl nie so recht funktionieren wird

Nette Grüße vom Toni

Rechtschreib- und Gramatikfehler sind Ausdruck meiner Kreativität ...


marcvo Offline




Beiträge: 131

24.02.2023 18:57
#6 RE: Mechanikproblem als "Denksportaufgabe" Antworten

N`abend TT Toni,

schau mal in dem H0 Modellbahnforum.

https://www.h0-modellbahnforum.de/t34377...Fahrmodell.html

Grüße
Marcus
Youtube:www.youtube.com/channel/UCSSP0iFsz8l_XuLdI7QyT0w


Toni Offline




Beiträge: 1.473

24.02.2023 19:54
#7 RE: Mechanikproblem als "Denksportaufgabe" Antworten

Marcus, die Fahrzeuge von Uwe kenne ich, bin auch dort im Forum angemeldet.(nur zumeist lesend unterwegs)
Er hat das Problem ja durch eine sog. Hexentreppe umgangen, wo er allerdings auch auf genau den "Mittelsteg" verzichten musste. Wobei er darauf auch keinen großen Wert legte...

In H0 ist das Falten einer entsprechend geformten Hexentreppe, die etwa so hier ausschauen sollte, schon so "eine Sache" für sich, aber noch ne Nummer kleiner (1:120) ist das fast nicht mehr zu schaffen, auch alles sauber zu falten.

Der/ein "Plan" für so ein "Gebilde" ist z.B. Hier zu sehen.
Und wenn man sich da mal gedanklich die seeehr kleinen Abstände der Falzlinien anschaut, die da für ein 1:120er Teil nötig wären, da bin ich raus aus der Sache...

Nee,nee, dann schon die Variante mit dem drehbaren "Faltenzylinder", wie ich das angedacht habe.
Irgendwie bekomme ich das schon hin.
Und ganz zur Not (auch wenn es mir optisch nicht sooo recht gefallen würde), wird das "Zylinderchen" halt ganz schwarz, ohne den farbigen Mittelteil gemacht und kann sich dann nach "Lust und Laune" einfach mitdrehen.

Nette Grüße vom Toni

Rechtschreib- und Gramatikfehler sind Ausdruck meiner Kreativität ...


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