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Baubericht: Motor-Umbau auf zwei Wellenenden
Hallo,
ich habe mehrere Vibrationsmotoren deren 2. Wellenende im Lagerschild sichtbar ist.
Einen dieser 4mm x 12mm Motoren habe ich durch Tausch der Welle auf zwei Wellenenden umgebaut:
a) Abziehen des Vibrationsgewichts von der Welle
b) Öffnen des Gehäuses am Kunststofflagerschild
c) Äußerst äußerst vorsichtiges Herausziehen des Kommutators aus den Kontaktfedern
Shicoh_offen.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)
d) Ausdrücken der kurzen Welle aus dem Kommutator
e) Einpressen der neuen langen Welle in den Kommutator
f) Äußerst äußerst vorsichtiges Einstecken des Kommutators in die Kontaktfedern des Lagerschildes
e) Schließen des Gehäuses und Zubiegen der Gehäuselaschen
Shicoh_2_Wellen.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)
g) Anschließen - drehen lassen - freuen!
Hier einige Motordaten: Umax=3V, nmax/3V=6800rpm, Duchmesser=4mm, Länge=12mm, Länge Welle=25mm
Bis bald,
Siegfried
#2 RE: Baubericht: Motor-Umbau auf zwei Wellenenden
Hallo Siegfried
Bei ca. 3V nur ca. 6800 Umdrehungen, das klingt schon mal gut...
Wie schaut es denn bei den Motörchens mit den Drehmomenten aus?
Ich suche für meine Feldbahnloks nämlich solche kleinen Motoren mit Drehzahlen, die sich so etwa in dem Bereich bewegen.
Die sollten aber eben nicht zu schwach auf der Brust sein und auch die TTf Fahrzeuge bewegen können.
Getriebeübersetzungen würden sich dann (ohne größeren Aufwand zu betreiben) im Bereich von ca. 1:15- 1:18 bis max 1:20 herum bewegen, damit die kleinen Loks keine "Rennsemmeln" werden.
Da ihr das ja hauptsächlich für die T-Gauge Sachen getestet habt, liegt es ja nahe, das da die Kraft sooo groß nicht ist...
Die Drehmomentenangabe ist und bleibt ein Problem.
Ich kenne einen Vibrationsmotor-Lieferanten aus GB der zu jedem Motor ein Datenblatt mit Drehmomentenkurve liefert.
Die aus Handys ausgebauten haben nun mal kein Datenblatt.
Ich spiele schon länger mit dem Gedanken, mir einen "Dremomentenmessplatz" zu bauen:
ein Prisma zum Aufspannen der Motoren ist fest neben einer el. Goldwaage montiert. Auf die Motorwelle wird ein 25mm langer Hebel montiert der dann für jeden Motortestling auf dieselbe Stelle der Waage "drückt". Aus den so ermittelten "Druckwerten" lassen sich die Motoren dann untereinander vergleichen - als saubere Drehmomentenangabe lassen sich die Ergebnisse sicher nicht nutzen.
#4 RE: Baubericht: Motor-Umbau auf zwei Wellenenden
Also quasi so etwas hier --> in der Art, nehm ich mal an...
Halt nur ohne den Propeller und den "Umweg" über den Kipphebel.
#5 RE: Baubericht: Motor-Umbau auf zwei Wellenenden
Hallo Siegfried,
ein zweites Willkommen hier im Forum.
Ich hätte zwei Fragen.
Was macht man mit so einem Motor mit zwei Ausgangswellen?
Als Antrieb ist er wohl eher nicht zu gebrauchen.
Bei einige Loks kommen solche Motorvarianten zum Einsatz, die sind dann allerdings etwas größer.
und was macht dieser Beitrag in dieser Rubrik?
Mit Modulen hat das hier etwas wenig zu tun, oder?
Grüße Oliver
Homepage: www.der-theoretiker.de
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Hallo Oliver,
vielen Dank für die Begrüßung und hier meine 2 Antworten:
- ein Motor mit zwei Wellenenden kann mittig unter dem 4WD-Fahrzeug verbaut sowohl den hinteren als auch den vorderen Antriebsstrang bedienen
- sorry, ich hab´echt die falsche Rubrik gewählt
Bis bald,
Siegfried (o/ ! \o)
#7 RE: Baubericht: Motor-Umbau auf zwei Wellenenden
Hallo Siegfried,
Für ein Allradfahrzeug benötigst du aber ein bisschen mehr Drehmoment.
Da ist es aus meiner Sicht angebrachter. Einfach einen 6mm Motor parallel zur Durchtriebswelle zu platzieren und diesen entsprechend zu untersetzen.
Allrad benötigt doch etwas mehr kraft als nur Heckantrieb.
Grüße Oliver
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#8 RE: Baubericht: Motor-Umbau auf zwei Wellenenden
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