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DAF XG+ FT Demo
Maaahlzeit zusammen,
ich habe mit Erschrecken festgestellt, dass ein 2023 von mir begonnenes Projekt noch immer auf "0" steht. Also habe ich mir eine kleine Osteraufgabe daraus gemacht und versuche, dieses Modell im Laufe der nächsten 1-2 Wochen fertigzustellen.
Ich habe mich aus bestimmten Gründen entschieden, einen DAF XG+ FT zu bauen. FT ist die 4x2 Sattelzugmaschine, das "+" bei XG+ ist die im vorderen oberen Bereich höhere Dachform im Vergleich zum XG. Zu diesen bestimmten Gründen zählt, dass der DAF XG und XG+ das aktuell längste Fahrerhaus am Markt ist. Im Vergleich zum Vorgänger XF ist das Fahrerhaus 49cm länger und damit ist es natürlich auch im Modell von Herpa eine riesen große Kabine - Also sollte das Projekt entspannt von der Hand gehen.
Apropos XF: Meine bisherige Brot-und-Butter-Zugmaschine war ein älterer DAF XF, und dass dieses Modell im Winter an einem kaputten Servo verstorben ist, hat sicherlich einen entscheidenden Antrieb zu diesem Baubeginn gebracht.
Den Rahmen habe ich 2023 gezeichnet und noch beim Original-Shapeways herstellen lassen. Ich habe mich über die Qualität damals hier im Forum (Hier) und auch bei Shapeways beschwert, und daraufhin einen neuen Rahmen bekommen der in gutem Zustand war. Falls also im Hintergrund ein zweiter Messingrahmen zu sehen ist, ist das dieses Matschding.
Also, let`s go!
Die Reise begann 2023 mit einer Zeichnung im CAD:
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Da das Modell Seitenverkleidungen hat, habe ich die Tanks nur oben gezeichnet und unten mehr Platz gelassen.
Ausgedruckt und neben dem Herpa-Chassis:
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Dann grundiert mit Tamiya Fine Surface Primer in weiß:
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Und anschließend Elita-Farben mit dem Pinsel aufgetragen.
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Ich habe dabei den Grauton mit einem Stück Original-Farbton des Rahmens abgeglichen. Der Grauton könnte eine Nuance heller sein, aber von denen, die ich da hatte, war dies der passendste. Die Tanks habe ich dann in silber bemalt. Ich habe alle Schichten innerhalb von 24 Stunden aufgetragen, das ist eigentlich zu schnell. Spätestens beim Silber wurde dadurch der darunterliegende Grauton mit angelöst, ich musste die Tanks dadurch zwischendrin entlacken.
Währenddessen habe ich alle LED`s für das Modell gelötet, das sind in Summe 35 Stück. Davon 6 Stück in 0201, der Rest in 0402.
Und das ist auch der aktuelle Stand: Ich beginne den physischen Aufbau des Modells immer mit den LED`s und arbeite dabei in Baugruppen, das heißt die Stoßstange wird fertig gemacht, die Kabine wird fertiggemacht, das Chassis, die Seitenverkleidungen, die Steckerleiste für den Auflieger wird verkabelt, und erst wenn das alles bereit ist werden alle zu einem Modell zusammengeführt. Ich (persönlich!) halte nichts davon, ein Modell erst fahrfertig aufzubauen und dann wieder zu zerrupfen, um die Beleuchtung aufzubauen. Das muss Hand in Hand gehen.
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Fortsetzung folgt...
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Moin Micha,
Nein, das ist nicht für Kugellager, sondern für Kupferhülsen. Die werden dann von links und rechts auf die Achse geschoben und verriegeln damit das Getriebe hinten. Zusammen mit dem Bügel, der den Motor vorne greift, habe ich eine sichere Art, die Getriebeeinheit zu verriegeln und gleichzeitig genug Möglichkeiten, das ganze Getriebe im Falle eines Defekts zu tauschen.
Liebe Grüße,
Nico
Moin Stephan,
Danke dir!
0603 nutze ich nicht mehr, nein. Höchstens, wenn es auch im Original eine große Leuchte ist, also bspw. als Beleuchtung der Sattelplatte/Anschlüsse bei meinem Antos oder bei Radladern als Hauptscheinwerfer.
0402 und 0201 löte ich selbst, dabei nehme ich ausschließlich den dünnen Lackdraht von Schönwitz. Pluskabel sind immer rot, Minuskabel sind immer farbig den Baugruppen entsprechend. Anhand dieser Lackdrahtfarbe und der Herkunft des Drahts weiß ich damit immer, welche Leuchte das ist.
Bei 0402 geht das Löten schnell von der Hand. Bei 0201 habe ich einen Ausschuss von ca. 20%, da geht immer mal etwas schief.
Grüße! 
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Guten Abend,
Es gibt wieder ein paar Fortschritte, über die ich berichten kann.
Zunächst einmal habe ich den Motor eingebaut. Wie bereits oben beschrieben habe ich das Getriebe hinten mit zwei Kupferhülsen an der Achse fixiert und vorne mit dem Bügel verschraubt. Kein Kleber, beste Voraussetzungen für spätere Wartung oder Reparatur.
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Das Servo habe ich vorne eingeklebt, dafür habe ich von unten zwei minimale Kleckse Stabilit verwendet. Ist mir ein wenig ein Dorn im Auge, da ich im Falle eines Defekts das Servo nicht rausbekomme ohne die Kabine groß zurückbauen zu müssen. Aber dafür habe ich bei dem nachfolgenden Projekt bereits eine Lösung, die das zumindest vereinfacht und Kleber reduziert.
Von unten die Lenkachse eingesetzt, das Servo wird direkt nach unten auf die Lenkstange greifen.
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Das Chassis fahrfertig zu machen (Servo, Lenkachse, Getriebemotor) waren ca. 15 Minuten.
Dann habe ich noch ein Beispiel dafür, wie man manchmal etwas verkopft an eine Sache herangeht. Als Grundbaustein für das Fahrerhaus braucht es eine schwarze Platte, an welcher hinten auch Spritzschutzlappen hängen. In echt sind das Aerodynamik-Elemente, die den Luftstrom hinter der Vorderachse am Fahrzeug vorbei führen. Die sind beim DAF recht prägnant und daher wollte ich sie unbedingt behalten. Da diese aber den einlenkenden Rädern etwas im Weg sind habe ich sie auf ein Minimum abgeschliffen und mit Rundelementen stabilisiert. Das ist auf den Bildern zu sehen. Mit den Seitenverkleidungen am Chassis sind diese allerdings den Rädern wieder im Weg, also kam mir am Ende der naheliegendste Gedanke dann auch endlich in den Sinn: Abschneiden und direkt an die Seitenverkleidungen kleben, fertig. Davon habe ich leider noch kein Bild, folgt im nächsten Beitrag.
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Und zwischendrin in Trocknungszeiten immer: LEDs setzen und kleben. Dabei klebe ich immer mit Sekundenkleber und Aktivatorstift an und versiegele anschließend - soweit möglich - mit UV-Kleber.
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So, das ist das kleine Update der letzten zwei Tage, Fortsetzung folgt... 
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Moin!
Danke euch für euer Feedback!
@Simeon: ich verklebe LEDs mit Sekundenkleber zum ersten Fixieren. Wenn diese hinter ein Glas geklebt werden, z. B. in den Scheinwerfern in der vorderen Stoßstange, dann kommt die Schicht UV Kleber drüber um die LEDs und auch die Drähte dauerhaft zu fixieren und gegen Beschädigung zu schützen. Es gibt aber auch Orte, wo ich die LEDs auf die glatte Fläche setze, zum Beispiel bei den Seitenmarkierungsleuchten. Dort wähle ich 0201, damit sie nicht so sehr aufragen.
Man kann an diesen Stellen die LEDs auch passgenau versenken, dafür habe ich aber leider keine geeignete Schlüsselfeile, die fein genug ist. Tipps nehme ich gerne entgegen. 
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Guten Abend,
Es ging heute etwas mit den LEDs weiter. Ich habe zunächst alle 10 LEDs der Rückleuchten gesetzt. Lack bekommen sie traditionell erst ganz am Ende.
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Danach habe ich alle Drähte in den Freiraum am Heck gezogen. Dafür habe ich mir einen kleinen Kabelkanal in die Zeichnung integriert.
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Anschließend habe ich die Widerstände auf zwei kleine Platinen gelötet und die LEDs angeschlossen. Wie immer nehme ich je LED einen Widerstand. Dabei nehme ich für die Rückleuchten 6,8k ohm, für alles andere 1k ohm.
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Abschließend wurden die Sammeldrähte nach vorne gezogen und die kleinen Platinen hinten fixiert.
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Was mir so gut an so einer Lösung gefällt, ist, dass alle Widerstände möglichst nah an den LEDs verbaut werden. Vorne am Empfänger kommen damit nicht mehr so viele Drähte an, das verringert das Chaos.
Das sieht nun nach wenig Fortschritt aus, waren aber auch etwa 3 Stunden Arbeit.
Demnächst mehr! 
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Hut ab, saubere Arbeit. So ordentlich sieht es bei mir mit der Kabelei nicht aus.
Hello Again,
Es gibt wieder kleine Fortschritte.
Zunächst einmal war es an der Zeit, endlich die Seitenverkleidungen anzubauen. Diese wurden geklebt. Auch wurde der Laufsteg von Herpa angebaut. Anbei der Vergleich mit dem Original-Chassis.
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Dann habe ich die Steckdose für den Auflieger verbaut. Dazu habe ich letztes Jahr einen Halter gedruckt, der an die 10-polige Steckdose geklebt wird. Anschließend kann man die Dose mit dem Halter am Chassis verschrauben.
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Abschließend konnte ich die vordere Stoßstange an das Fahrerhausunterteil stecken und die Drähte nach oben führen.
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Dieses Unterteil konnte ich dann an das Chassis kleben. Es nimmt Form an! 
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Soweit für heute... Als nächstes kommt die Arbeit, die ich am meisten hasse: Drähte ziehen und Widerstände setzen. Dauert ewig und es gibt keinen großen Fortschritt, aber immerhin geht es danach recht schnell.
Grüße! 
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Einen wunderschönen guten Abend miteinander,
Folgende Fortschritte ergaben sich seit dem letzten Post.
Zuerst habe ich die Kabel in der Fahrerhausdurchführung vorne neu sortiert. Ich habe mich entschieden, auf der einen Seite alle + und - Kabel auf die Verteilerplatinen zu legen. Auf der anderen Seite ist damit mehr Platz für die Widerstände.
Also, ein kleines Stück Platine zurecht schnitzen und erstmal 50% aller Kabel wegräumen:
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Anschließend habe ich den Innenraum genommen und den Platz für das Servo rausgeschnitten. Passt damit wie im Original. Damit ich später an das Servo noch herankomme wird die Inneneinrichtung lösbar bleiben und das Servo hat unter dem Fahrerhaus einen Stecker. Sollte das Servo wieder kaputt gehen, wie beim Vorgänger-Modell, kann ich es also mit guten Chancen wechseln.
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Natürlich dürfte ein bisschen Tacho-Beleuchtung nicht fehlen...
Also nichts leichter als das, 5 weitere LEDs.
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Vorbereitet habe ich noch die Widerstandsplatine auf der Fahrerseite, welche in ihrer Größe hoffentlich alle LEDs aus dem Fahrerhaus, dem Tacho und der Seitenverkleidung bedienen kann. Wie schon mehrfach gesagt, jede LED hat einen eigenen Widerstand.
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Ein wenig unspektakulär ist dieses Update, aber es nützt ja nichts. Wer diesen Baubericht irgendwann mal nachbauen möchte, soll auch diese Einblicke haben.
Grüßle! 
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