aktuell baue ich an einem größeren Mobilkran, Demag AC665, mit einer Hakenhöhe von 58m und einer nominalen Traglast von 250t. Basis ist ein Modell von Kibri. Angetrieben werden sollen mind. die ersten 4 Achsen, evtl. auch alle. Die Achsen 1-2-5-6 werden als Lenkachse ausgeführt. Aktuell bin ich soweit das der Oberwagen, bis auf die Beleuchtung und die Fahrregler fertig ist. Verbaut sind: - Heben Arm: G700 via Schnecke (M0,3) auf Ritzel 30Zs M0,3 - Ausschub der Telekope: G26 auf M 1,4 Gewindestange (auf Telekop 2), die weiteren 3 Telekope werden dann via Seilzug ausgeschoben. f72t6283p59014n2_jDqZsywV.jpg - Bild entfernt (keine Rechte) - Drehen Oberwagen: G700 - Seilwinde : G26 via Schnecke (M0,2) auf Ritzel 30Zs M0,2 (Motor ist im Gegengewichtsblock verbaut). Beim Vorbild ist er natürlich während der Fahrt nicht am Fahrzeug. Aber hier ist das so. Alles andere wäre mir in dem Maßstab zu fickelig.
Nochmal zum Ausschub der Telekope. Die einzelnen Telekope sind mittel Ziehklinge und Polierstahlwolle soweit geschliffen worden, das sie mit viel Spiel in den jeweils größeren Telekop passen. Weiterhin benötigen die Telekope oben und unten Umlenkpunkte für die Seile. Hier mal ein Blick auf die Unterseite derTelekopköpfe. Da sieht man die oberen Umlenkpunkte der Seile (0,5mm Messingstab).
Kopf.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)
Für die Auszug- und Rückholseile kommt geflochtene Angelschnur mit einem Durchmesser von 0,06mm zur Anwendung. Sie ist bis 3kg reißfest und sehr weich.
Jetzt werde ich mit dem Unterwagen und dem Antrieb weiter machen. Eigentlich sollten die Stützen auch via Fernsteuerung ausfahrbar sein. Leider gibt es die zum einen im Bausatz nur als festes Bauteil, und zum anderen ist echt wenig Platz um das richtig umzusetzen. Ich habe mir zumindest schon mal Messing besorgt um wenigsten die Stützen ausfahrbar (händisch) zu bauen.
Ich finde es erstaunlich wie flüssig die Bewegung ist. Ganz klasse gemacht. Da bin ich gespannt auf den Rest der noch kommt. Und mir hat es wieder eine Idee 💡 mehr gegeben die es umzusetzen gilt.
Zitat von Sven Löffler im Beitrag #4Wenn ich doch nur mal mehr Zeit hätte - oder der Tag länger wäre.
Ich habe letztens für mich beschlossen, dass mit dem Modellbau ab nächstes Jahr den ganzen Tag zu praktizieren. Scheiß auf die Arbeit und Geldverdienen. Ich mache das, was mir am besten gefällt.
Da sagt meine Frau : ‼️Nee, geht nicht ‼️ Ok, das wäre geklärt.
Der flüssige Lauf kommt daher das ich in viiiiiiel Fleißarbeit die einzelnen Mastschüsse abgeschliffen haben bis genug spiel war. Und natürlich müssen die Seile exakt gespannt sein. Die verwendete geflochtene Angelschnur darf auch keine Dehnung haben.
laaaaaangsam ernährt sich das Eichhörnchen. Der Oberwagen ist ja soweit fertig (bis auf die finale Verkabelung). Jetzt gilt es eine weitere Hürde zu nehmen, den Antrieb. Um alle 6 Achsen gescheit auszurichten, brauche ich auch die Reifen schon. Habe vom LTM1050-1 noch welche hier (Kibri verwendet immer die gleichen Reifen). Doch leider ist es so, das die selbstgegossenen Reifen nach dem Entformen immer einen größeren Innendurchmesser haben als die Original Plastikreifen. Hat mich bisher immer genervt, aber mit Sekundenkleber oder mit dem Auffüttern der Felge ging es. Jetzt habe ich einen, wie ich finde, besseren Weg gewählt. Ich habe in die Reifen aus dem Bausatz ein Stücken Rohr eingesetzt und dann abgeformt. Das Ergebnis ist wie ich es wollte, die Reifen passen und halten OHNE Kleber. Hier das Bild dazu. Heute Abend sind die letzten Reifen fertig und ich kann anfangen die Achsen auszurichten.
Reifen.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)
Leider werde ich die Position der Lenkachsen minimal abweichend von den Vorgaben des Bausatzes machen müssen. Denn sonst ist ein Lenkeinschlag der 1. und 6. Achse nicht möglich.